Also, grundsätzlich bin ich natürlich der Meinung, dass sich ein Staat, in dem Fall der Deutsche, an die eigenen Gesetze und Regeln halten muss. Im vorliegenden Fall, der angebotenen CD mit Daten zu Deutschen mit Konten in der Schweiz, scheinen sich die Experten jedoch gar nicht mal so sicher zu sein, ob es sich dabei tatsächlich um Hehlerei handelt. Die Auffassungen gehen da weit auseinander. Hinzu kommt, dass, selbst wenn der Ankauf rechtlich nicht fragwürdig ist, eine Gerichtsverwertbarkeit noch auf einem ganz anderen Blatt zu stehen scheint. Das hätte, im Fall einer Ablehnung als Beweismittel, zur Folge mit Nichts in den Händen, als einem Datenträger ohne Bedeutung und 2,5 Millionen Euro weniger in der Tasche dazustehen.
Ja, in Österreich macht der Panzerführer keine Gefangenen. Wer mit einem dicken Rohr durch den Busch stößt, weiß, wie man es so richtig Krachen lässt. Da wird auch mal die Erfolg verwöhnte Konkurrenz mit einem lässig gedrifteten Ketten-Donut ausgebootet und das scharfe Material aus dem Nachbarort abgeschleppt. Schließlich lernt man bei dem österreichischen Heer nicht umsonst, wie man mit tickenden SexBomben umzugehen hat. Auch die Ausbildung in Sachen Grabenkämpfe und Stellungskriege scheinen Standard zu sein.
Mit dem Film „Zivilcourage“ und Götz George in der Hauptrolle, hat die ARD gestern Abend zur besten Sendezeit mit feinsten Linien ein düsteres Bild unserer Gesellschaft gezeichnet. Die Story ist schnell erzählt und durchaus realitätsnah. Götz George, in der Rolle eines Antiquariatsinhabers in einem Berliner Problemviertel, beobachtet eines Nachts, wie Jugendliche mit und ohne Migrationshintergrund einen älteren Mann mit Hund halb tot prügeln. Beherzt schreitet er ein, rettet dem Opfer so wahrscheinlich das Leben und leitet mit diesem Akt der Zivilcourage sein eigenes Martyrium ein. (weiterlesen…)
Gestern gegen 19:00 Uhr Ortszeit war es nun doch soweit, Apple Inc., mal wieder vertreten durch Steve Himself, präsentierte den neuen und lange vermuteten Tablett-Mac. Der Name iPad gibt sich dabei ebenso schlicht, wie das Design und beide waren gleichermaßen nicht anders zu erwarten. Überraschend fiel dann jedoch der Umstand aus, dass man sich tief im Kerngehäuse des wohl bekanntesten Apfels für einen eigens entwickelten Prozessor mit dem Namen „A4“ entschieden hat. Auch das speziell entwickelte System stellt ein Novum dar. Die Vorteile sollen wieder einmal in der Stabilität und einfachen Bedienung liegen, die sich sehr an der des iPhone OS 3 orientiert. Von Letzterem lassen sich nahezu alle verfügbaren Apps ohne Anpassung installieren und ergänzen so die mitgelieferte Software, wie z.B. das voll funktionsfähige „iWork“.
Neben einigen Besonderheiten in der verfügbaren Software dürfte ein bestimmter Aspekt dem Gerät ordentlich Vorschub leisten. So soll es, wenn das Gerät in ca. 2 Monaten in der WLAN-Version verfügbar ist, möglich sein, Zeitungen und Bücher darauf zu lesen. Die eigens dafür entwickelte Software „iBooks“ – so ähnlich hießen einmal die Laptops bei Apple – soll es richten und es darf davon ausgegangen werden, dass genau das auch klappt. Es würde schon fast an ein Wunder grenzen, wenn Apple mit diesem Konzept daneben liegt. Es wird sich, nach meiner Einschätzung, ähnlich verhalten, wie seinerzeit beim iPhone. Erst waren es Skepsis, Spott und Hohn, der die Presse dominierte und in Windeseile war es das Referenzmodell für andere Hersteller. Amazons Kindle wird ein wenig Konkurrenz gewiss auch ganz gut tun.
Auch der Preis, selbst bei der zu erwartenden 1:1-Umrechnung von US-Dollar zu Euro, liegt mit 499,– für das Einstiegsmodell durchaus in einem konkurrenzfähigen Rahmen. Stimmen dann noch die Akkulaufzeiten, angegeben mit 10 Stunden Nutzung und einem Monat Standby, steht dem Siegeszug kaum noch etwas im Wege. Einzig der Umstand, für die UMTS-Version wieder an die Telekom gekettet zu werden, könnte ein Hemmschuh werden.
Es hilft nix, bei dem Wetter muss Speck auf die Hüfte. Aus diesem Grund habe ich mich wieder an Topf und Pfanne verdingt. Herausgekommen ist „Elchhüfte mit bömischen Knödelchen an Steckrüben-Apfel-Gemüse“.
Da sich das Thema Fressen und Gefressen werden hier langsam breit macht, habe ich mich darüber hinaus entschlossen, ihm unter dem viel sagenden Titel „Foodporn – Das letzte Gericht“ eine eigene Unterseite zu widmen.
In Zeiten von Social Notworks Networks, Dating-Plattformen, Bildergalerien und Videoportalen, stumpft der durchschnittliche Nutzer schnell ab und braucht in immer kürzeren Zyklen immer absurdere Möglichkeiten sein Ich in die digitale Welt zu projizieren. Dabei spielt die Art der breit getretenen Daten mittlerweile auch eher eine extrem untergeordnete Rolle. Hauptsache, man kann etwas völlig Belangloses und für den Rest des Planeten absolut Uninteressantes verkünden.
Wem es also nicht mehr reicht, den Inhalt der eigenen Handtasche auf Flickr oder den letzten Stuhlgang auf Twitter zu verkünden, der kann nun, Dank blippy, zu noch drastischeren Maßnahmen greifen. Der relative neue „Dienst“ bietet dem Seelenstriptease ein gänzlich neues Ventil und gestattet den tiefen Einblick in die letzte Kreditkartenabrechnung der von der Mitteilungswut ergriffenen Menschheit. Im Sekundentakt werden die monetären Transaktionen der gemeldeten User veröffentlicht. So erfährt man gerade, dass „Dan_K“ für einen Netgear-Router $24,99 bei Woot ausgegeben hat, da rast auch schon „louisgray“ mit $12,95 für Sirius Radio in den Fokus. Aber auch er hält sich nur kurz in der Liste, denn andere drängen schon nach und schieben sich für wenige Sekunden mit ihren Ausgaben in den Blick der Öffentlichkeit.
Wer braucht da noch Sicherheitslücken bei den Kreditkartenunternehmen?
Als kleiner, bewegter Nachschlag meiner Zeitreise, hier noch ein Video vom 10.01.2010. Wer sich nun über die gelegentliche Unschärfe und das eigentümliche Wackeln wundert, der sollte mal versuchen eine Canon EOS 5D MKII mit aufgepflanzten 100-400 Zoom und Batteriegriff absolut ruhig zu halten. Darüber hinaus fiel mir das Scharfstellen bei der Aufnahme etwas schwer, weil jemand auf meiner dritten Hand gestanden hat.
Wer glaubt, dass das Jahr 2010 bisher nur wenig zu bieten hat, der sollte sich mal eine kleine Zeitreise gönnen. Ich habe eine am Sonntag, den 10. Januar gemacht und muss sagen, dass es ein ganz besonderes Erlebnis war. Die Live-Show „Im Reich der Giganten“ hat alles bisher da gewesene in meinen Augen um Längen übertroffen. Lediglich die Eintrittspreise waren mit 50,– Euro etwas zu hoch und die Devotionalien, die vor der Halle alle drei Meter feil geboten wurden, nicht minder teuer. Es hat sich trotzdem gelohnt, auch wenn es nicht leicht war, meinen beiden jungen Begleitern den einen oder anderen Wunsch ausschlagen zu müssen.
Es ist schon beeindruckend, was man mit einem entsprechend aufgeladenen Namen (Wedel) und dem notwendigen Kleingeld (6 Millionen Euro von der ARD) für einen belanglosen, nichts sagenden und mit schauspielerischen Fehltritten gespickten Streifen an zwei aufeinander folgenden Abenden in der ARD platzieren kann.
Mit dem Zweiteiler „Gier“ versuchte sich der so genannte „Königspudel der TV-Landschaft“, Dieter Wedel, an einem vermeintlich aktuellen Aufregerthema. In stark überzeichneten Handlungsfetzen versuchte er, begleitet von allerlei B- ,C- und D-Prominenz, das Leben eines Anlagebetrügers in all seinen Facetten zu skizzieren. Was dabei heraus kam, war allerdings eher der schonungslose und sehr ernüchternde Blick auf die lauthals schreiende Ahnungslosigkeit von Herrn Wedel. So, wie er sich das Leben der Reichen und Schönen sowie derer ahnungs-, geld-, und verstandlosen Entourage vorstellt, kann es nur einer Phantasie entspringen, die schon lange nicht mehr von der Realität touchiert wurde. Die unsägliche Zurschaustellung eigentümlicher Gelage in Hamburg, Afrika oder auf Mallorca wurde nur noch von Tanz- und Verzweifelungskapriolen über- und unterboten. Da konnte auch der Gastauftritt eines Frank Elstner, der natürlich sich selber spielte, oder die Gesangseinlage von Stefanie Heinzmann nichts mehr retten. Einzig die eigentlich nicht vorhandenen Qualitäten eines Ochse Uwenknecht schienen vor diesem Hintergrund schon fast übermenschlich. Was allerdings nicht bedeuten soll, dass er nun wieder öfter in irgendwelchen Filmen mitspielen muss.
Es ist halt nicht immer gut, wenn man auf den Lorbeeren der sehr vergangenen und noch mehr verblichenen Erfolge, noch mal so richtig Staub aufwedeln will. Dann doch besser ein weiterer Volksmusikmarathon im Seniorensender.
Dieses Wochenende ist nicht wirklich Schmalhans Küchenmeister, aber man kann ja auch nicht immer aus dem Vollen schöpfen. Und was macht man, wenn man nix Neues zu berichten hat? Genau, man bringt die Neujahrsansprache vom Vorjahr. Diesem Kredo folgend, zeige ich hier einfach mal die lukullischen Genüsse vom vergangenen Wochenende.
Da waren einmal die Lammkoteletts mit zarten Böhnchen und Bratkartoffeln …
… und dann ein köstlicher Zackenbarsch auf Maisplätzchen an Weißwein-Buttersauce mit Gartenerbsen und blauen, französischen Trüffelkartoffeln …
Wissen ist oft nur so gut, wie die Quelle aus dem es entspringt. Und wer sich aus einer Fülle von Quellen bedienen kann, sollte sie nicht allzu nachlässig wählen oder völlig unkritisch betrachten. Hier stellt das Internet nicht selten eine ganz besondere Herausforderung dar. Das schier überbordende und gleichsam nicht oder nur kaum zu verifizierende Informationsangebot sowie die Allmacht einzelner „Großmächte“ im Netz der Netze, macht es oft nicht leichter. Ganz im Gegenteil. Hops und Mops, Krethi und Plethi, ja, jeder Hans Wurst darf sich an der Vermehrung vermeintlichen Wissens beteiligen und seine oder ihre teils vollkommen haltlosen Vorstellungen in den virtuellen Stein meißeln. Bestes Beispiel: dieses Blog.
Das „mächtige Werkzeug Internet“ hat mir gerade gestern wieder unfreiwillig einen Lacher geliefert, der dann auch prompt zu mir zurück kam und gnadenlos über mich herfiel. Nach erfolgreich absolviertem Spanisch-Kurs habe ich mir, zur Vertiefung der gelernten Vokabeln, Google Translate als Sparingspartner erwählt. Eine Nachlässigkeit beim Tippen des Wortes „Huevo“ (Ei), ein A anstelle des O, förderte als Übersetzung das Deutsche Wort „Reh“ zu Tage. Wie lustig erschien mir prompt der Gedanke, dass man in einem spanischen Restaurant versehentlich zwei hart gekochte Rehe bestellt. Leider würde ich von meinem kongenialen Witz und Googles Sprachschwäche schnell eingeholt. Der Leo-Übersetzungsservice lichtete das Dunkel und ruinierte meinen tollen Witz.
Ja, ich habe meine Drohung wahr gemacht. Nach über 3 Jahren Fototapete im dicken Ende, wurde es einfach mal Zeit für umfassende Renovierungsarbeiten.
Ich habe die letzten 3 Wochen also genutzt und diesem Elend hier einen neuen Anstrich verpasst. Ich dachte mir, ich mache ich es einfach so wie unser Westernminister Guido Außenwelle: außen „Hui“, innen egal. Selbst die Sprachfärbung von Angelas 1-Mann-Entourage habe ich mir zu Eigen gemacht. Deutsch, mit ein paar englischen Streifen ist derzeit ungemein angesagt und total chic. Wobei ich das in den nächsten Tagen wohl wieder ändern werde. Und ähnlich wie in der Politik, konnte ich die letzten Umfragewerte leider nicht mit hinüber retten. Dabei lief es doch gerade so gut.
Mal sehen, ob ich auch ein paar Steuergeschenke hinbekomme.
Wer hätte das gedacht? Völlig unerwartet und für alle Beteiligten absolut überraschend kam nach dem Jahrtausendwechsel tatsächlich schon wieder ein Jahr mit einer Null am Ende. Damit ist es in guter Gesellschaft, denn die zuständigen Nullen beim französischen Kartenproduzenten Gemalto hätten besser mal vierstellig gedacht.
Eine sehr nachlässige Programmierung des auf den meisten Karten enthaltenen Chips verhindert nun seit dem Jahreswechsel bei annähernd 30 Millionen Karteninhabern ein Leben in Saus und Braus. Da verkommt das Gelage im Stammlokal schon mal zu einer peinlichen Sache, wenn die Karte erst nicht mehr funktioniert und dann unter dem Gejohle aller umstehenden Gäste vom Wirt im Aschenbecher verbrannt wird.
Wer in Anbetracht solcher Schmach über eine spontane Entleibung nachdenkt, sollte kurz innehalten. Eventuell ist ja mit einem kleinen Streifen Tesafilm Ehre, Leben und Abendunterhaltung zu retten. Das Problem liegt bei den gehandicapten Plastikfreunden mit viel versprechendem Aufdruck ausschließlich im gülden umrandeten Chip. Der gaukelt sich und anderen durch seine zweistellige Sichtweise auf Zeit und Raum ein Leben um 1900 vor. Das zu akzeptieren, fällt so manchem Computer schwer und gültige Umrechnungskurse aus dem Deutschen Kaiserreich sind eh nur selten zur Hand. Klebt man das kleine Stückchen Edelmetall jedoch zu, so greifen manche Lesegeräte auf den verbliebenen Magnetstreifen zurück und der schnöde Mammon kann wie gewohnt fließen. Derlei Kunstgriffe machen auch in der Damenwelt einiges her. Anstatt also über die vermeintlichen Versäumnisse der Franzosen zu Jammern, sollten wir uns lieber wieder auf die Fähigkeiten von MacGyver besinnen und das beste draus machen.
Das ist dann auch endlich mal wieder ein Grund, so eine richtig ausladende Föhnwelle zu tragen.
Ja wo sind wir denn hier, bitte schön? Jetzt musste ich heute schon den dritten Tag in Folge die Fenster meines Auto frei kratzen. Ist Düsseldorf nun ein Wintersportgebiet geworden oder sind das bereits die sicheren Vorboten der angekündigten sozialen Kälte? So oder so gehen mir die Pökelpanzer mächtig auf den Keks. Vor allem dann, wenn sie mit rotierendem Streuteller 5 Minuten an der roten Ampel auf eine tuckernde Weiterfahrt warten und in der Zeit ca. 200 Kilogramm blassrosa Salz auf maximal 2 Quadratmeter Asphalt verteilen. Da entsteht auch in der nächsten Eiszeit garantiert kein stabiler Panzer aus gefrorenem Wasser.
Wenn die aktuelle Wetterlage allerdings was mit der Klimaerwärmung zu tun hat, die sich um mein Fahrzeug herum vollkommen diametral zu ihrem Namen manifestieren, dann will ich aber auch eine Drehleuchte auf das Dach, einen Pflug an den Kühlergrill und mindestens einen Schneehasen auf den Rücksitz.
Ansonsten bitte ich umgehend die Heizung wieder einzuschalten!
Ja Ja, ich höre sie schon wieder, die ewigen Großzügigen und Mildelächler. Aber es ändert nun mal nichts an der Tatsache, dass David Tofterup mit seinem Biowein für 10,– Euro auf seiner eigenen Website unübersehbar klar macht, dass zumindest Rotwein keine Perspektive bietet. Sehr gut zu erkennen an den Kartons in der Bildmitte. Diese machen sich in der dritten Dimension schon fast unverschämt breit, wo sich die umgebenden Weingläser in der annähernden Zweidimensionalität zu verstecken suchen.
Was sagt uns das? Ganz klar! Wenn der süffige Rote erst einmal dem schützenden Umkarton entnommen ist, droht allem und jedem, der damit in Berührung kommt, ein Leben in der Konturlosigkeit.
Da bleibe ich lieber beim Bier. Das macht ordentlich Wampe und die sieht man aus allen Richtungen.
Neues Jahr, neues Glück? Wohl kaum! Aber das soll uns nicht stören. Wir machen weiter, als wäre nichts gewesen, oder? Das dicke Ende jedenfalls bleibt am Ball und das sogar bald in einem neuen Gewand.
Die Antwort auf diese Frage ist ziemlich einfach: viele Zwischenablagen!
Jetzt muss man als iPhone-Benutzer ja im Grunde schon mehr als froh und dankbar sein, dass man überhaupt so etwas wie Kopieren & Einfügen zur Verfügung hat. Normal war das ja lange Zeit nicht. Da diese Grundfunktion aber nun schon seit geraumer nutzen kann, darf man ja auch durchaus mal wieder einen Blick über den Tellerrand wagen und schauen, wie man das noch verbessern kann.
Und hinterm Tellerrand wartet „Pastebot“ von der Firma „Tapbots“ mit extra vielen Zwischenablagen. Damit jedoch nicht genug. Alles, was in der erweiterten Zwischenablage landet, kann auch noch auf mannigfaltige Art und Weise bearbeitet und vorbereitet werden.
Was sagen wir da? Immer druff! Läppische Zweineununddreißig machen die Luxus-Sau nun auch nicht mehr fett.
by Jano
"Und dazu einen Jungbrunnenfilter? ;-) Ich hoffe das Teil bald mal in den Händen zu halten um..."