Es ist angerichtet
Gestern gegen 19:00 Uhr Ortszeit war es nun doch soweit, Apple Inc., mal wieder vertreten durch Steve Himself, präsentierte den neuen und lange vermuteten Tablett-Mac. Der Name iPad gibt sich dabei ebenso schlicht, wie das Design und beide waren gleichermaßen nicht anders zu erwarten. Überraschend fiel dann jedoch der Umstand aus, dass man sich tief im Kerngehäuse des wohl bekanntesten Apfels für einen eigens entwickelten Prozessor mit dem Namen „A4“ entschieden hat. Auch das speziell entwickelte System stellt ein Novum dar. Die Vorteile sollen wieder einmal in der Stabilität und einfachen Bedienung liegen, die sich sehr an der des iPhone OS 3 orientiert. Von Letzterem lassen sich nahezu alle verfügbaren Apps ohne Anpassung installieren und ergänzen so die mitgelieferte Software, wie z.B. das voll funktionsfähige „iWork“.
Neben einigen Besonderheiten in der verfügbaren Software dürfte ein bestimmter Aspekt dem Gerät ordentlich Vorschub leisten. So soll es, wenn das Gerät in ca. 2 Monaten in der WLAN-Version verfügbar ist, möglich sein, Zeitungen und Bücher darauf zu lesen. Die eigens dafür entwickelte Software „iBooks“ – so ähnlich hießen einmal die Laptops bei Apple – soll es richten und es darf davon ausgegangen werden, dass genau das auch klappt. Es würde schon fast an ein Wunder grenzen, wenn Apple mit diesem Konzept daneben liegt. Es wird sich, nach meiner Einschätzung, ähnlich verhalten, wie seinerzeit beim iPhone. Erst waren es Skepsis, Spott und Hohn, der die Presse dominierte und in Windeseile war es das Referenzmodell für andere Hersteller. Amazons Kindle wird ein wenig Konkurrenz gewiss auch ganz gut tun.
Auch der Preis, selbst bei der zu erwartenden 1:1-Umrechnung von US-Dollar zu Euro, liegt mit 499,– für das Einstiegsmodell durchaus in einem konkurrenzfähigen Rahmen. Stimmen dann noch die Akkulaufzeiten, angegeben mit 10 Stunden Nutzung und einem Monat Standby, steht dem Siegeszug kaum noch etwas im Wege. Einzig der Umstand, für die UMTS-Version wieder an die Telekom gekettet zu werden, könnte ein Hemmschuh werden.
Man wird sehen was passiert … auf knapp 9,7 Zoll.
Hello!2 Comments to “Es ist angerichtet”
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Ich will eins mit Kamera (vorne!) und Schminkspiegel-App!
Und dazu einen Jungbrunnenfilter?
Ich hoffe das Teil bald mal in den Händen zu halten um es auszuprobieren.