Tod aber pünktlich

Man muss Prioritäten setzen. Das gilt im Falle der Bahn und ihren ICEs sowohl für den Betreiber, als auch die Fahrgäste. Service ist endlich, kennt Grenzen und darf in keinem Fall als Universalargument Pro oder Kontra hoher Preise missbraucht werden. Insofern ist es nur richtig und konsequent, wenn man aus unternehmerischer Sicht auf solchen Schnick-Schnack wie Klimaanlagen verzichtet. Dass es dann, an Tagen wie diesem, während der Fahrt schon recht warm werden kann, ist vielleicht nicht so toll, aber dafür geht es doch zügig voran.
Man kann halt nicht immer alles haben und solange der Zug rollt, sollte doch allen Wünschen der Passagiere genüge getan sein. Reisen, gerade mit der Bahn, war schon immer ein Abenteuer. Unzählige Dichter, Sänger und Schriftsteller haben das schon in ihren Werken untermauert. Und es gibt absolut keinen Grund, warum man nicht, wie früher, kleineren Unpässlichkeiten beim Transport mit Wurstbrot und Gitarre begegnen könnte. Schlimm genug, wenn man den Blick auf das Wesentliche wegen solcher Bagatellen aus den Augen verliert. Ich halte jede Wette, dass kaum jemand auf die schöne Landschaft und die urigen Bahnhöfe geachtet hat.
Anstelle dessen versuchen nur wieder ein paar Jugendliche Profit aus der Sache zu schlagen und fallen einfach so um. Fürchterliche Mitnehmer-Mentalität. Man mag sich kaum vorstellen, was das noch für Blüten treiben wird.
Gut nur, dass nun das Eisenbahnbundesamt ermittelt. Die werden diesen Kleinkriminellen schon auf die Sprünge helfen!
Hello!

