Projekt 37
Wenn man es auf einen Satz reduzieren wollte, so lautete er wohl „Portugal ist ein wunderbares Land“. Aber ganz so einfach ist das nicht. Portugal ist eine Menge, aber nicht nur einfach wunderbar. Es ist so facettenreich und freundlich, wandelbar und beeindruckend, ruhig und quirlig, ländlich und urban, laut und ganz leise, bodenständig und modern, alt und jung, Berg und Tal.
Noch Fragen? Nun gut, ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Was mögen dann über 100 Bilder sagen? Damit das Laden der Bilder nicht so lange dauert, habe ich mir erlaubt mehrere Seiten für das „Projekt 37“ zu basteln.
Viel Spaß und immer daran denken: freundliche Kommentare sind erwünscht.
So, das waren die ersten 20. Wer nun noch Lust hat, kann weiter blättern.
4 Comments to “Projekt 37”
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Schöne Bilder. Meine vier Lieblingsbilder sind folgende:
Seite 1, Bild 3
Ich liebe das zweite Kerlchen(?) von links. Wahrscheinlich ein Anhänger der alternativen Musikszene.
Seite 2, Bild 4
Den Blick durch die Straße in die Tiefe, bis hinunter zum Douro, finde ich toll.
Seite 2, Bild 20
Auch hier wieder der Ausblick. Die Sicht über die Ponte Luíz ist traumhaft. Hast Du da noch ein paar mehr? Würde ich gerne sehen.
Seite 6, Bild 16
Könnte aus einem Märchenbuch entstammen. Schätze die Ruhe welche das Bild ausstrahlt.
Ein Bild das mir weniger gefällt (liegt am Motiv, nicht am Fotograf) ist jenes auf der die Casa da Música, entworfen von Rem Koolhaas, abgebildet ist. Der Hype um das Design des Gebäudes ist mir unverständlich. Für sich gesehen ist meiner Meinung nach das Gebäude schon zu nahe am Motto von Ritter Sport, doch zusätzlich in einer Stadt wie Porto, die ihren Flair sicherlich nicht aus futuristischen, exzentrischen Gebäuden bezieht, scheint es fehl am Platz. Fast schon störend.
Eine Konzerthalle oder ein Opernhaus mit Anlehnung am klassizistischen Stil hätte sich meines Erachtens wesentlich besser in das Gesamtbild eingefügt.
Nun ja, wahrscheinlich sollte es eine Brücke zwischen der Moderne und dem Gewesenen darstellen, einen Blick in die Zukunft bieten. Eine filigrane Linienführung mit kantigen Charakter und wildem vorwärtsdrängenden Geist. Ein Gebäude mit Seele. Das wäre eine mögliche alternative Sichtweise.
Vor etwa einem Monat war ich selbst für sage und schreibe zwei Tage in Portugal, genauer in Lissabon und Coimbra. Auch leider nicht auf den Spuren von José de Queiroz sondern auf schneller Durchreise, sodass ich leider kaum etwas von dem Land gesehen habe. Aber was mir ebenfalls sofort aufgefallen ist, war die sehr offene, freundschaftliche Art und dieses gewisse Etwas. Deine Bilder mir nochmals Lust auf mehr gemacht.
Hallo Keule,
sehr schöne Bilder. Nr. 8 auf Seite 3 läßt natürlich mein Herz wieder etwas schneller schlagen, wobei es trotzdem nicht mein favourite ist.
Ich finde Nr. 3 auf Seite 3 total klasse, weil es so grafisch ist.
Sehr, sehr schön … viel Blick fürs Detail. Tolle Architekturaufnahmen, Landschaft und Leute. Da war ich beim Betrachten für eine Weile richtig in Portugal. So schön die alten Gemäuer, die Bauwerke, die Pflanzen und die Menschen anzusehen sind … ich mag die kuriosen Szenen. Sowas muss man erstmal sehen: Die Wellblechdach-Schneiderei ist wunderbar. Der böse gelbe Piepmatz ist herrlich. Hast Du dem sein Jod S11 geklaut? So ein Hupencontainerkonzert (if you get my drift) habe ich in Frankreich auch mal auf einem Markt gesehen, all shapes and sizes … und Dein Blick für das (zwiefach) schwarz gewandete Popöchen oberhalb der Melonen verrät den Kenner. Sehr, sehr schön. Ein veritabler Bildband …
Vielen Dank, ihr Lieben. Das ist wie ein Ritterschlag für meine doch leider sehr bescheidenen Fähigkeiten als Fotograf. Schön, etwas von der Stimmung transportieren zu können.